Keratinbondings

Eine Haarverlängerung hat in der Regel Verbindungsstellen mit denen sie ans Eigenhaar angebracht wird. Eine der nach wie vor häufigsten Art der Verbindungsstellen sind Bondings aus Keratin. Keratin besteht aus wasserunlöslichen Faserproteinen. Auch unsere eigenen Haare und Nägel bestehen hauptsächlich aus Keratin. Darum eignet sich dieses Material besonders gut beim Anbringen von Extensions. Die Keratinbondings gibt es in verschiedenen Formen: I-Tip, U-Tip, V-Tip und Rundbonding. Unsere nun mehr als 10-jährige Erfahrung sagt, dass die Bondings in U-Form am besten und einfachsten eingeschweißt werden können: lesen Sie dazu mehr in der entsprechenden Rubrik. Alles was Sie für die Arbeit mit Keratinbondings benötigen, ist eine gute Wärmezange, im besten Fall eine, die bis zu 210° C heiß wird. Denn das Keratin muss gut verflüssigt werden, nur so kann es alle einzelnen Härchen umschließen und für guten Halt sorgen. Wichtig ist natürlich auch die Qualität der Bondings. Unreines Keratin bzw. Keratingemische können zwar leicht schmelzen, halten in der Regel auch gut, können aber fast gar nicht aus dem Haar gelöst werden, was natürlich sehr problematisch werden kann, wenn man die Haarverlängerung entfernen muss. Im Normalfall benötigt man zum Entfernen von Strähnen mit Keratinbondings eine Removerzange und einen Bondinglöser. Wenn die Bondings aus reinem Keratin sind, dauert das Entfernen der Haarverlängerung weniger als 30 Minuten - und das ganz ohne Rückstände und Eigenhaarverlust.